Archiv für das Thema: ABC des Bloggens

Einsteiger-Tipps und Grundsätzliches zu Blogs

Welchen Wert und Nutzen haben Community- und Newsboards für Blogbetreiber?  Blogger Lupe listet acht Gesichtspunkte auf und gibt Tipps im Umgang mit YiGG, Webnews und CO. Dazu listet er die meisten deutschsprachigen Community- und Newsboards auf.

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Ein Blog ist schnell eröffnet und die meisten haben anfangs auch kaum Mühe, geeignete Inhalte zu finden. Doch nach einer Weile wird es immer schwerer, neue Ideen zu finden. Blogger Stephan Marti gibt Tipps, wie und wo man zu Themen für seinen Blog kommt.

1. Bin ich der geborene Blogger?

Versetzen sie sich in die 7. Klasse zurück. Montagnachmittag - Aufsatz! Es gab drei mögliche Arten von Aufsatzthemen:

- vorgegebene Themen die einem zusagen

- vorgegebene Themen über die man zuerst eine halbe Stunde nachdenken muss

- freie Themen die man selbst wählt.

Wenn sie die dritte Art auch heute noch nicht mögen, dann suchen sie lieber keine Ideen für einen Blogbeitrag, sondern eine andere Art, die Zeit tot zu schlagen.

2. Tag und Nacht griffbereit

Bloggen muss Freude bereiten und nur so kommen sie zu Ideen. Es gibt zwei Möglichkeiten, von denen sie zumindest eine jederzeit anwenden können:

- ein extrem gutes Gedächtnis

- oder Notizpapier und Kugelschreiber

- und zusätzlich ein Fotohandy oder eine Digitalkamera

Möglichkeiten, Themen zu sammeln: Zeitungen zerfleddern und verschreiben; Referate mitschreiben; Situationen auf Bild festhalten, die andere nicht beachten; Stichworte bei Fernsehsendungen notieren usw.

3. Eigenes Datenmaterial aufbewahren und finden

Alles. was Sie digital oder auf Papier auf die Seite legen können, gehört nicht in den Kopf. Denn dieser soll Zusammenhänge verdrahten können, dazu muss er möglichst frei sein.

Sammeln Sie über längere Zeit Ihre Notizen und Zeitungssauschnitte, über die sie nicht umgehend berichten. Jetzt ist ein übersichtliches Ablagesystem gefragt, um das Datenmaterial im geeigneten Augenblick wieder zu finden. Bewähren wird sich eine Ablage, die nach den eigenen Blogkategorien aufgeteilt ist. Unterteilen Sie beispielsweise “Technik - Verkehr” in Sichtmäppchen in Hängeregister, da wiederum nach Kategoprien beschriftet sind. Aber mehr als drei, vier Zentimeter dick sollte der Papierstapel nicht werden, sonst wirds wieder unübersichtlich. Misten Sie die Ablage also regelmässig aus.

Wenn Sie Ihre Bilder nicht sauber geordnet und beschriftet im System abgespeichert haben, empfiehlt sich ein Bildschirmschoner mit den eigenen Bildern. Wenn die Datei von Zeit zu Zeit gewechselt wird, haben Sie einen recht guten Überblick, welche Bilder abgespeichert sind. Bei vielen Bildern empfiehlt sich jedoch eine Aufteilung nach Gebieten.

4. Beitrag erstellen

Zumindest vor dem Frühstück und der Zeitungslektüre habe ich eine Idee, über was ich schreiben will. Vielleicht liefert dann die Zeitung oder Nachrichtensprecher eine andere - wir sind ja flexibel. Wem das zu wenig Vorlaufszeit ist, der kann sich am Abend vornehmen, über ein Thema zu träumen. Das kann man trainieren und ist überaus praktisch - es funktioniert bestens. Probieren Sie es einmal aus.

Sobald Sie Ihr eigenes Datenmaterial gesichtet haben, geht es an den Beitrag. Verlinken Sie beim Schreiben sofort, weil Sie unter Umständen einen wunderschönen Link finden, der bei einem fertig geschriebenen unverlinkten Beitrag nicht mehr hinein passt.

Gute Links finden Sie mit einer Suchmaschine - Google, eTools etc. - mit Google-News oder am Schluss bei einem Wikipedia-Artikel. Die besten Linklieferanten gehören in die Blogroll, zu den Favoriten respektive den Bookmarks. Beim Speichern von Lesezeichen ist es von Vorteil, wenn sie einige Stichworte angeben, dann können Sie diese mit dem Lesezeichen-Manager bei Mozilla Firefox in Sekundenschnelle finden, ohne alles selbst einordnen zu müssen. Praktisch erweist sich auch eine Desktop-Suchmaschine und die Suchhilfe im eigenen Blog.

Für Beiträge, die Sie erst in einigen Tagen schreiben, sammeln Sie Ideen auf der Rückseite von nicht mehr benötigten Blättern in einer Sichtmappe, die neben dem PC liegt. Das spart Geld und Nerven.

Um einen neuen Beitrag zu schreiben, sehe ich meine Mappe durch und wähle ein Thema aus. Dazu werden erst auf einem Sudelblatt einige Stichworte notiert und schon geht es los …

 

Mehr Erfolg, bessere Texte, grössere Reichweite: Es gibt kaum ein Themenbereich, zu dem es keine Tipps gibt. Peter Kröner hält davon herzlich wenig. Denn seiner Meinung nach sind Blogs einfach zu verschieden, um von allgemeingültigen Tipps profitieren zu können. Er fragt folgerichtig nach dem Ziel jedes Blogs und empfiehlt, Blogtipps auf ihre Tauglichkeit hinsichtlich des eigenen Blogziels zu überprüfen. Oder wie er es ausdrückt: Blogtipps mit der Kneifzange anfassen.

He, er sagte die Blogtipps, nicht die Tippautoren, also weg mit der Kneifzange und diesem fiesen Grinsen!

 

Was macht einen guten Text aus? Wie lässt sich das Texthandwerk optimieren? Claudia Klinger vom WebWriting-Magazin hat 20 Handwerkstipps zusammengestellt, welche die schlimmsten Textsünden behandeln. Verständlich und nachvollziehbar zeigt sie auf, wie aus passablen Texten gute werden.

Die 20 Tipps:

  1. Viel schreiben, viel lesen!
  2. Anschaulich schreiben
  3. Meide Sammelbegriffe, sei konkret!
  4. Wegstreichen und löschen tut gut!
  5. Vorsicht mit Fremdwörtern, Abkürzungen, Fachbegriffe und Jargon
  6. Aktive, dynamische Verben anstatt passiver statischer Substantive
  7. Behördendeutsch meiden
  8. “Ich”, “wir”, oder “man” – wer ist der Täter?
  9. Doppelte Verneinung: warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?
  10. Füllwörter weglassen, Ballast abwerfen
  11. Floskeln und Klischees öden an!
  12. Gefühle beschreiben?
  13. Sei einzigartig, schreib’ nicht Anderen hinterher!
  14. Adjektive einsparen
  15. Kurze Sätze – lange Sätze
  16. Textlänge: Wenn alles gesagt ist, ist Schluss!
  17. Texte gliedern
  18. Auf die Sprache hören, Moden meiden
  19. Rechtschreibung, Grammatik, Tippfehler
  20. Das Wichtigste: Regeln brechen
 

Besser texten als die anderen, mehr Blog-Besucher mit knackigen Titeln anlocken, einfacher Informationen verarbeiten. Wer wünscht sich das schon nicht. Deshalb kommen Krusensterns 10 Tipps für bessere Weblog-Texte genau richtig.

Die Redaktion möchte an dieser Stelle aber noch einen elften Tipp hinzufügen: Beim Texten solcher Tipps weniger englische Ausdrücke oder Fachbegriffe verwenden, so dass auch Einsteiger oder rein Deutschsprachige optimal davon profitieren können.

Vorwort: Readability Optimization

  1. Themengebiet entdecken
  2. Auswahlkriterien (Relevanz einschätzen)
  3. Recherchen anstellen
  4. Darstellungsform wählen
  5. Ein guter Titel
  6. Der erste Satz
  7. Der erste Absatz
  8. Text-Kontrolle
  9. Recherchen-Kontrolle
  10. You have to know the rules to break them
 

Neulingen den Einstieg in die Blogoshpäre zu erleichtern ist ebenfalls das Ziel von Krusensterns kleinem Weblog-Handbuch. Auch er beginnt mit der Erklärung grundsätzlicher Begriffe und führt in 24 Schritten durch das Thema hindurch.

  1. Was ist ein Weblog?
  2. Wie viele Weblogs gibt es?
  3. Wie viele Leser haben Weblogs?
  4. Welcher Charaktertyp bin ich?
  5. Welches Weblog brauche ich?
  6. Was möchte ich schreiben?
  7. Welche Formen von Weblogs gibt es?
  8. Welchen Namen hat mein Weblog?
  9. Wie eröffne ich ein Weblog?
  10. Text
  11. Titel
  12. Kategorien
  13. Link
  14. Crosslink
  15. Blogroll
  16. Permalink
  17. Trackback – Rückmeldungs-Link
  18. Referrer – Links zu meinem Weblog
  19. Suchmaschinen – Technorati & Co.
  20. Aggregator – der Newsticker der Blogosphäre
  21. Ranking – Google PageRank & Co.
  22. Unique Visitors – Leserzählung
  23. RSS-Feed – Leserfütterung

  24. You have to know the rules to break them

 

Für alle, die beim Wort “Blog” nur Bahnhof verstehen, hat Stefan Bucher sein Weblog-FAQ geschrieben. In 24 Kapiteln werden die Fachbegriffe Weblog, RSS, Permalink, Blogroll und Trackback erklärt sowie konkrete Tipps zum Kommentieren und Veröffentlichen in Blogs geboten.

1. In einem Satz: Was ist ein Weblog?

2. «Weblog» oder «Blog», was bedeutet dieser Name?

3. Oft kann man lesen, ein Weblog sei ein «Tagebuch». Was ist daran richtig, was falsch?

4. Wozu dient ein Weblog?

5. Wie sind die Beiträge in einem Weblog geordnet?

6. Was heisst Permalink?

7. Wozu soll ein Permalink nützlich sein?

8. Was bedeutet der Link «Kommentare»?

9. Darf jeder Kommentare schreiben?

10. Was ist in Kommentaren nicht erlaubt?

11. Wenn ich einen Kommentar schreiben will, muss ich meine E-Mail-Adresse und eine URL angeben. Warum das?

12. Wie kann ich einen früheren Beitrag wiederfinden?

13. Warum sind auf einem Weblog so viele Links drauf?

14. Was heisst Blogroll?

15. Was heisst Trackback?

16. Wie funktioniert ein Trackback?

17. Welche Arten von Weblogs gibt es?

18. Wie finde ich heraus, wer der Autor oder die Autorin eines Weblog-Beitrags ist?

19. Gibt es Verzeichnisse, wo man Weblogs finden kann?

20. Was heisst RSS?

21. Wozu soll RSS nützlich sein?

22. Wer kann ein Weblog haben?

23. Wie komme ich zu meinem eigenen Weblog?

24. Wo finde ich Antworten auf weitere Fragen?

 

Was ist überhaupt ein Blog? Wozu gibts Blogs? Wie wird man Blogger oder Bloggerin? Soll man überhaupt mit dem Bloggen beginnen? Was bedeutet “Posts”, “Feeds”, “RSS”, “Trackback”, “Backlinks”?

Wer sich bereits länger mit Blogs beschäftigt, vergisst gern, dass auch er oder sie mal Anfänger war.  Erinnert euch bitte wieder. Teilt euer Grund-Wissen über Blogs in leicht verständlicher Sprache mit und erklärt die Fachbegriffe der Blogger-Sprache. Damit ihr das nächste Mal, wenn ihr von eurem Hobby oder Beruf sprecht und euer Gegenüber fragt: “Blog, was?!?” einfach hierhin verweisen könnt.

Merkmale von Beiträgen für diese Rubrik:

  • Einfache, allgemeinverständliche Sprache
  • Beiträge von gut lesbarer Länge, keine Romane
  • Konkrete Tipps und Informationen zu grundlegenden Themen
  • Sachlicher, objektiver Schreibstil

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