Da es heute mild und sonnig ist - jedenfalls hier - drei warme Linktipps zum Thema … Bloggen natürlich.

Blogger sind Loser, Werber sind geil!

Meinen die Werber. Ein Blogger-Werber-Zwitter wäscht ihnen dafür die Kappe. Und wie!

So schreibt man interessante Blogartikel

“Gut geschriebene Beiträge mit interessanten Inhalten sind die Grundlage jedes erfolgreichen Blogs”, sagt  Ralf Liebaug auf marked-to-market.de. Gut gebrüllt, Liebaug, sage ich und empfehle seinen Blogbeitrag weiter. Ob für den Titel oder die ersten Sätze, die Tipps sind nachvollziehbar und konkret. Zwar hat Liebaug die nicht neu erfunden, aber er behauptet das auch gar nicht erst, sondern gibt ehrlich seine Quellen preis.


Bloggen für Gerichtsscheue

Eher für Einsteiger ist Gaby Schulemann-Maiers Text “Worauf beim Bloggen zu achten ist”. Gut ist ihr Überblick vor allem für diejenigen, die sich rechtliche Probleme mit einem eigenen Blog ersparen möchten. Besser erst Schulemanns Artikel lesen, dafür beim Anwalt sparen. Sollten dadurch einige Rechtsverdreher … äh, Rechtsvertreter weniger verdienen, bitten wir um Verzeihung.

 

Ein interessanter Podcast, besprochen von Florian Karkau, verspricht einige Informationen zum Gemeinschaftsblog Berlinblase. Das Blog wird jetzt eine intensive Zeit durchlaufen.

Ursprünglich habe ich den Podcast für yoda.ch produziert, passt aber auch ganz gut hier zum Thema.

 

Bloggst Du noch oder verdienst Du schon?

Mit Blogs wird man hierzulande nicht reich. Und frau auch nicht. Unternehmen bloggen deshalb gern aus Marketinggründen und zwecks interaktiverer Kommunikation. Doch erfüllt der Firmenblog auch diese Erwartungen oder entwickelt er sich zu einer Geldvernichtungsmaschine? Bernd Roethlingshoefer rechnet an einem Beispiel vor, wie man Bilanz zieht.

Wer das nicht liest, ist selber blöd

Wie viele “Medienmitteilungen” erhalten diese Woche? Zwei? Zwanzig? Noch immer blamieren sich PR-Leute und Kommunikatoren im Web 2.0 oft bis auf die Knochen. Nun ist ein kostenloses E-Book erschienen, das dieses Phänomen analysiert und umfassende Anleitungen für optimale Öffentlichkeitsarbeit 2.0 bietet. Bespickt mit Zitaten, Beispielen, Links zu gelungenen und misslungenen Seiten sowie einem einfach verständlichen Glossar runden das PDF ab, das Timo Lommatzsch basierend auf seiner Bachelor-Arbeit im Studiengang Public Relations an der FH Hannover veröffentlicht hat.

Nun schnallens endlich auch die Journies
Jetzt ists raus: Rund die Hälfte aller Medienschaffenden nutzen Wikis, RSS-Feeds und Blogs bereits regelmässig zur Themensuche und zur Recherche. Will jedenfalls vibrio herausgefunden haben, welches im Auftrag von Oracle Deutschland rund 1.800 Journalistinnen und Journalisten befragte. Mehr Resultate gibts in einem kostenlosen PDF.

 

Die meisten werden den Begriff Staffellauf oder Stafette mit einer sportlichen Tätigkeit in Verbindung bringen. Dem ist auch meist so:

Beim Staffellauf muss jeder Athlet einmal die Distanz zurücklegen und dann in einem Wechselraum dem nächsten Läufer den Staffelstab übergeben.

Wird dieser Begriff in unsere Zunft transferiert, entsteht sinngemäss nicht wirklich etwas Neues, jedoch auf der Ebene der Ausführung und dem Resultat schon. Stafetten-Blogs gibt es kaum im deutschsprachigen Raum. Also Gefässe, in denen mehrere Personen abwechselnd nach festen Regeln Inhalte produzieren. Ein spannende Idee, wie ich meine.

Einer, der sich der Idee angenommen und sie auch gleich umgesetzt hat, ist Richard Züsli von der Careguide GmbH. Am BlogCamp vom vergangenen Freitag in Zürich besetzte er einen Timeslot, um eine Session zu seinem Thema zu halten.

Dort führte uns Richard in ein Thema, das in ein paar Jahren auch für mich von Interesse sein wird, ein: Pensionierte Menschen und das Internet oder etwas salopper ausgedrückt und eher auf mich passend: Der alte Mann und das Internet. In diesem Zusammenhang existiert auf Geheiss von Richard ein Projekt, bei dem sich pensionierte Menschen auf einem Staffelblog zu ihren Erlebnissen äussern. Dort darf jede Person, die bereits ist, während drei Wochen auf dem Blog namens “Pensioniert im Ausland” zu schreiben, mehr oder weniger frei von sich geben, was das Herz erfreut oder die Leber zerdrückt. Für sehr interessant und anspruchsvoll halte die Regel, dass jede Person bloss eine, maximal zwei Staffeln lang bloggen darf. Die Vielfalt wächst, die Gruppe auch und damit die wesentliche Essenz der Menschen: Gemeinschaft und dessen Ausdehnung.

Das Thema halte ich für sehr spannend und ich meine, dass ich ihm noch einmal über den Weg laufen werde. Zwar dauert es noch knappe 22 Sommer, bis ich die potentielle Pensionierung erreiche, aber man weiss ja nie - vielleicht holt sie mich schon früher ein.

Wie dem auch sei; das Blog zum Thema Pensionierung und Ausland ist eine Fundgrube für konzeptionelle Ideen und inhaltlicher Fülle.

 

Kommenden Freitag, 29. August 2008 treffen sich die eidgenössischen Blogger und Freunde aus dem Ausland zum dritten BlogCamp in Zürich. In den Räumlichkeiten des Technoparks diskutieren über 100 Bloggerinnen und Blogger über ihre Zunft und das technische Umfeld. Ebenfalls dabei sein wird Bundesrat Leuenberger, einer der prominentesten Blogger in der Politszene.

Das BlogCamp findet dieses Jahr an einem Freitag statt, da es in das Programm des Tages der Informatik eingebunden ist. Bisher trafen sich die Speerspitze der Bloggerzunft jeweils an einem Samstag.

 

Nachdem nun die erste Zusammenfassung aller Beiträge zu unserer Blogparade veröffentlich worden ist, wird es Zeit, an die nächsten Schritte zu denken. Die Inhalte der Beiträge zur Parade bilden Wissen ab, das wohl jedem Menschen, der sich mit Bloggen beschäftigen möchte, eine Dienst erweist. Deswegen sind wir der Meinung, dass dieses Wissen durchaus etwas breiter gestreut und auch ausserhalb des Internets zugänglich gemacht werden könnte.

Ein Buch von Bloggern für Blogger und den Rest der Welt?

Dabei denken wir an ein Buch, das “ganz normal” über einen Verlag läuft und im Handel erhältlich ist. Sollten genug Bloggerinnen und Blogger bei einem Buchprojekt mitarbeiten wollen, würden wir die Koordination sowie die Verlagsverhandlungen übernehmen. Den Schlüssel für die Honorierung der Autoren legen wir alle gemeinsam fest. Das Projekt sollte möglichst ohne Vorfinanzierung realisiert. Aber wir würden eine straffe und breite Verkaufsunterstützung (Werbung) durch die teilnehmende Blogs erwarten. Niemand soll Geld in die Hand nehmen, aber das Buch müsste rege in den Blogs erwähnt werden.

Fragen wir doch die Menschen!

Damit wir uns ein Bild schaffen können, ob für dieses Projekt ausreichend Interesse und Einsatzwillen vorhanden ist, läuft ab sofort in der Sidebar (links oben) eine Umfrage dazu. Bitte nehmt daran teil und verbreitet die Informationen zu dieser Umfrage, so dass wir möglichst viele Stimmen zusammentragen können. Danke!

Die Parade läuft weiter

Bitte nicht vergessen: Wir nehmen auch weiterhin sehr gerne Beiträge zu unseren Kategorien ABC des Bloggens, Bloggen für Fortgeschrittene, Ideelles Bloggen und Kommerzielles Bloggen entgegen.

 

Das Ziel einer Parade im virtuellen Raum der Blogs dürfte in den meisten Fällen mit dem Begriff “Wissen bündeln” erklärt sein. Auch hier bei unserer Parade ist das nicht anders: Wir möchten gerne das breite Wissen da draussen in der Blogosphäre mindestens zu einem Thema ansatzweise bündeln, so eine Nachlese bieten und - was mindestens ebenso wichtig ist - Kanäle zur Kontaktaufnahme zu den Autoren der Beiträge ermöglichen.

Und so dürfen wir eine erste Zusammenfassung der Beiträge, die nach unserem ersten Aufruf eingegangen sind, präsentieren. Wir haben unsere “Lieferanten” gebeten, zu einem oder mehreren der vier Themen einen Beitrag zu liefern:

Dabei sind interessante, überraschende und zum Teil witzige Dokumente entstanden, die hier auf diesem Blog dauerhaft zur Verfügung stehen sollen. Die Parade versteht sich aber nicht als beendet oder abgeschlossen. Das Thema bildet ja eine lebendige Entwicklung ab, die wir gerne verfolgen möchten. Deswegen bleibt diese Plattform offen für weitere Beiträge. So, jetzt aber zur Zusammenfassung. Vorbereitet habe ich sie vor einigen Tagen mit meinem vierjährigen Sohn in einer spielerischen Weise, so dass ich mich an einem roten Faden festhalten darf.

Wir beginnen einen kleine Reise durch Themen und Blogs, welche allesamt jenes zu bieten haben, was das Bloggen ausmacht: Authentische Berichte aus der eigenen Erfahrungen. Beginnen will ich mit Lupe, der sich die Web 2.0-Welt etwas angesehen hat.

Der Nutzen aus Communities und Newsboards

Bild 1.pngMit einer hochkrätigen Beschreibung der Communities und Newsboards beteiligt sich Lupe, der Satire-Blogger, an der Parade. Welchen Nutzen können Blogger aus der hiesigen Szene der Web 2.0-Motoren erwarten, wie darf oder soll man die Portale einsetzen und selbstverständlich auch wozu? Diesen und weiteren Fragen geht Lupe nach und berichtet hauptsächlich aus eigener Erfahrung. Diese Erfahrung ist es schliesslich auch, welche eine Parade wertvoll und authentisch macht.

Vom Nutzen der Communities möchte ich nun mit Hilfe des webriting-magazins auf die Kunst des Schreibens kommen. Blogs repräsentieren in der Öffentlichkeit vielleicht (noch) nicht die vollendete Schreibkunst. Gerade deswegen dürfte das Thema wichtig sein.

Handwerkertipps nicht nur für Einsteiger

Bild 2.pngIn der Kürze liegt die Würze. 20 Tipps für das Handwerk Schreiben liegen auf webwriting-magazin bereit. Kurz und bündig lassen sie sich lesen. Dazu bin ich der Meinung, dass sie nicht bloss für Einsteiger gemacht sind, sondern für sämtliche Menschen, die gerne schreiben. Darunter gibt es Tipps, die sich immer und immer wieder zu lesen lohnen. Damit darf man sich in Erinnerung rufen, wo die Qualität des Schreibens liegt.

Mit diesem Handwerkszeug in der Tasche - oder mindestens mit den obigen Tipps versehen - gelangen wir zu einem Thema aus dem Bereich Kommerz. Blogs werden von der Unternehmerschaft noch immer nicht als das anerkannt, was sie zu leisten vermöchten, würde man sie nutzen.

Kundenbindung mit Blogs

Bild 3.pngThomas Schüpfer fordert Menschen aus Unternehmungen auf, ein Blog zu führen. Damit kann die Kundschaft - und vielleicht auch die potenziellen Neukunden - etwas tiefer als nur bis zum Schreibtisch des Sekretariats in das Unternehmen blicken. Sobald eine persönliche Note sichtbar wird und damit ein Unternehmen “anzufassen” ist, bekommt es Nähe.

Aber auch in der der Zunft der Reiseleute kann sich ein Blog sehr positiv auswirken. Gerade in jener Branche, in der das Zeitalter des Internets viele Veränderungen mit sich gebracht hat, könnte ein Online-Journal gute Dienste leisten.

KMU-Blogs in der Reisebranche

Bild 2.pngRalf, der die Website citytrip.ch betreibt, gibt mit seinem Beitrag einen persönlichen und lesenswerten Einblick in die Branche der Reiseveranstalter, vorzugsweise den kleineren und mittleren Betriebe. Im Kontext zum Bloggen beschreibt er die Möglichkeiten und Chancen eies solchen Gefässes. Selbst als Blogger innerhalb seines Angebotes tätig, kennt Ralf die Vorzüge der Online-Journale auch im Business-Bereich.

Nach diesem Ausflug in die Welt der Kommerzblogger freue ich mich, einen Beitrag vorstellen zu dürfen, der genau in das Gegenteil zielt.

Querdenker ohne Position - oder die Freiheit, undumm zu sein

Bild 4.pngPaperholic, wohl schon eine Legende im Cyberspace, bespricht im Beitrag zu unserer Parade die Fähigkeit, anders zu sein und sich die Freiheit zu nehmen, nicht mit dem Kommerz zu gehen. Dabei wird der Lebensraum der kommerzbloggenden Menschen nicht etwa beschnitten oder schlecht gerühmt, sondern einfach dort gelassen, wo er ist. Sympathisch und rebellisch zugleich.

Aber auch Querdenker brauchen Inspiration, Ideen und “verblogbare” Themen. Stephan Marti gibt dazu einige Tipps, wie es sich die Blogger einfacher gestalten könnten.

Inspiration und Technik

Bild 1.pngDer Finanzblogger schlechthin in unserer Schweiz ist Stephan. Überraschenderweise berichtet er für diese Parade nicht zu einem finanziellen Thema, sondern erzählt, wie Blogger sich organisieren können, so dass sie zu ihren Themen kommen und das Material für die Schreibarbeit zusammentragen können. Selbst der Traum darf bei Stephan als Ideenlieferant genannt sein. Der vollständige Artikel liegt auf dem BlogPraxis Blog.

Zurück zu den Wurzeln! Was ist überhaupt ein Blog und wozu kann er genutzt werden. Diesen und andern Fragen geht Stefan auf den Grund.

Weblog-FAQ

Bild 2.pngSchon etwas älter, aber immer noch aktuell, ist das Weblog-FAQ aus dem Hause Stefan Bucher. Mit 24 Fragen und deren Antworten geht Stefan auf die häufigsten Fragen zu Blogs ein. Für Insider dürften die meisten Fragen beantwortet sein. Das FAQ richtet sich denn auch an Neulinge und solche Blogger, die sich noch etwas tiefer in die Materie einarbeiten möchten.

FAQ und Tipps wie Tricks mögen allesamt eine Reihe von Vorteilen bieten. Aber die sind Ware ab der Stange, gemacht für eine breite Leserschaft ohne tiefere Individualisierung. Hier ha(c)kt Peter ein und bestreitet den Nutzen von Tipps.

Tipps für die Fische

Bild 3.pngPeter Kröner bespricht auf seinem Beitrag die Überschätzung von Blogtipps und deren Nutzen. Mehr Individualität zulasten dem Einheitsbrei, mehr eigene Gedanken, Ideen und Konzepte statt Lösungen von der Stange, das ist wohl die Devise. Blogs sind so verschieden, wie ihre Besitzer. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, die Tipps zuvor zu prüfen, zu verwerfen oder allenfalls den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Einen ebenso wichtigen Bereich für Tipps sind Auftragsarbeiten, also bezahlte Beiträge, die auf dem eigenen Blog veröffentlicht werden. Währenddem es noch immer einige Dinosaurier gibt, die kommerzielle Ideen auf Blogs grundsätzlich ablehnen, können die Tipps von Renato etwas Klarheit für diejenigen Blogger schaffen, die sich nicht dermassen in die Befreiung der Cyberspaces verbissen haben.

Bezahlte Beiträge in Blogs

Bild 1.pngRenato Mitra berichtet auf seinem Blog über seine Erfahrungen mit bezahlten Beiträgen. Daraus leitet er einige Tipps ab, welche in diesem Fall - im Gegenzug zu Peters Aussagen - durchaus angenommen werden können. Der wohl wichtigste Tipp beschreibt die Themenverwandtschaft zwischen der Auftragsarbeit und dem betreffenden Blog.

Und wie könnte die Welt aus der Sicht der Firmen aussehen, die mit Blogs zusammen arbeiten möchten? Welche Herausforderungen könnten bei ihnen den Alltag prägen? Sebastian Voss hat ein paar Antworten zu diesem Thema parat.

Unabhängige Blogs als PR-Plattform nutzen

Bild 2.pngIn seinem Beitrag geht Sebastain Voss auf die Vorzüge unabhängiger Blogs im Zusammenhang mit der PR-Arbeit ein und stellt sie auf dieselbe Ebene wie die klassischen Presse. Ausserdem darf man bei ihm lesen, wie man sich am besten an die geeignetsten Blogs heranpirscht.

Umgekehrt ist auch gefahren. Denn es gibt auch Firmen, die gleich selbst zum Werkzeug Blog greifen (wollen) und damit in Verbindung zum Kunden treten möchten. Michael notiert dazu einige Gedanken.

Das Firmenblog und die Vorteile

Bild 1.pngMichael Gisiger kommt in seinem Beitrag auf sieben verschiedene Firmentypen, die ein Blog betreiben könnten, um sich daraus Vorteile zu verschaffen. Die sieben verschiedenen Kriterien lassen sich mehrfach zuweisen. Darunter finden sich Vorteile, die sich so manche Firma etwas genauer ansehen sollte.

Die beiden vorerst abschliessenden Beiträge stammen beide von Jürg Vollmer. Seine vergangene journalistische Tätigkeit kommt ihm entgegen, wenn er solche Arbeiten schreibt. Denn sie dienen der gesamten Blogosphäre und können als Nachschlagewerke benutzt werden. Ich spreche vom Krusenstern Weblog-Handbuch und den Tipps für bessere Blogtexte.

Das Weblog Handbuch und gezielte Wortwahl

Bild 2.pngDas kleine Weblog-Handbuch in der Ausgabe 1.1 ist mittlerweile so bekannt, dass sich dessen Verlinkung hier kaum bemerkbar machen wird. Es ist ein Werk, das praktisch alle Bereiche aus dem Schaffen rund um Blogs abdeckt. Die Arbeit ist in Kapitel gegliedert. Aber auch die Tipps von Jürg Vollmer zu besseren Blogtexten sind lesenswert, auch für erfahrene Publizisten.

Ein dickes Dankeschön an alle Teilnehmer!

Für die Beiträge möchte ich mich auch im Namen von Daniela bedanken! Einmal mehr zeigt sich, dass Inhalte losgelassen werden sollten, so sie sich ausdehnen können. Will man sie festhalten, können sie nicht wachsen. In diesem Sinne bleibt diese kleine Sammlung für weitere Beiträge offen.

In einem nächste Schritt kommen Daniela und ich auf Euch zu, um zu besprechen, wie wir mit der Blogpraxis, respektive den Blogtipps, weiterfahren wollen.

 

Wer Information besitzt, soll diese nicht horten, sondern für seine Zwecke nutzen. So lautet die Quintessenz des Beitrags von Ralf Fioretti, Betreibes des blog.citytrip.ch. An Hand seiner Erfahrungen mit dem Internet und Blogs zeichnet er deren Vor- und Nachteile für kleine und mittlere Unternehmen der Tourismusbranche auf. Sein lesenswerter Beitrag ist in 13 Kapitel aufgeteilt:

Was ist ein Blog?
Die Angst vor dem Internet
Die traditionelle Reiseindustrie
Warum sollte ein touristisches KMU einen Blog betreiben?
Warum ein Blog, wenn man doch schon eine Webseite hat?
Was ist der Vorteil eines Blogs gegenüber einer Webseite?
Was kostet ein Blog für ein KMU?
Wieviel Zeit benötigt man für einen Blog?
Verschiedene Blog-Einträge brauchen unterschiedlich viel Zeit.
Wer kann einen Blog betreiben?
Wie macht man ein KMU Blog?
Die persönliche Note
Warum ich an der BlogPraxis Business-Blog-Parade teilnehme

 

Welchen Wert und Nutzen haben Community- und Newsboards für Blogbetreiber?  Blogger Lupe listet acht Gesichtspunkte auf und gibt Tipps im Umgang mit YiGG, Webnews und CO. Dazu listet er die meisten deutschsprachigen Community- und Newsboards auf.

 Lupes Beitrag lesen

 

Von Renato Mitra

Da draussen in der freien Wildbahn des World Wide Web gibt es vor allem zwei Arten von Weblogs: Diejenigen mit Werbung und die Blogs ohne Werbung. Dazwischen gibt es dann noch ein paar Zwischendinge. Beispielsweise werden Blogs mit Google-Werbung bei den Blog-ohne-Werbung-Extremisten so knapp geduldet. Ganz verloren haben aber Blogger, die regelmässig, oder aber auch nur hin und wieder, bezahlte Beiträge in Ihren Blogs veröffentlichen.

Das Bloggen mit bezahlten Posts kann natürlich lukrativ sein, es kann aber neben dem verruchten Image durchaus auch einen Mehrwert für den Blogger und dessen Leser ergeben. Trotzdem sollte man es mit den bezahlten Posts nicht übertreiben. Man verärgert nicht nur die Leser, sondern verliert auch an Glaubwürdigkeit. Damit bezahlte Blogbeiträge nicht zur Qual für die Leser werden, kann man mit ein paar Tricks dafür sorgen, dass die bezahlten Artikel sich gut in die Reihe der normalen Posts einreihen.

Passt das Thema in mein Blog?

Auch ich habe schon mein Lehrgeld bezahlt. Um glaubwürdig zu bleiben sollten in einem Blog wirklich nur bezahlte Posts angenommen werden, welche thematisch passen. Beispielsweise geht es in meinem Weblog um Webdesign. So kann ich diverse Seiten rezensieren und beurteilen über die Usability und Accessibility. Ich gehe vielleicht weniger auf die Angebote ein, kann aber Vorteile und Nachteile der Benutzung eines Webauftritts hervorheben. Natürlich muss der Auftraggeber damit einverstanden sein.

Das Verhältnis der bezahlten Posts niedrig lassen

Wenn ihr nur jeden dritten Tag einen normalen Beitrag veröffentlicht, dann solltet ihr sicher keine zwei bezahlten Aufträge in einer Woche veröffentlichen! Lasst den Leser spüren, dass das Blog einfach nur hin und wieder einen bezahlten Beitrag annimmt. Ein weiterer Trick ist es, vor und nach dem bezahlten Post einen grösseren, tiefgründigen Beitrag zu veröffentlichen. Vielleicht kann das Thema aus dem Auftragsbeitrag gleich in einer Art und Weise aufgegriffen werden und aus einer ganz anderen Sicht beleuchtet werden? Besonders auf der ersten Seite sollte der bezahlte Beitrag nicht all zu lange da stehen.

Sorgt für Mehrwert in den bezahlten Beiträgen

Du kennst Deine Leser. Warum kommen die Besucher bei Deinem Blog vorbei und lesen Deine Artikel? Genau mit dieser Sichtweise sollten Deine bezahlten Beiträge ausgewählt und geschrieben werden. Enttäusche die Leser nicht, dann akzeptieren sie auch hin und wieder einen bezahlten Beitrag. Das Thema der bezahlten Posts kann auch mit ergänzenden oder weiterführenden eigenen Beiträgen abgerundet und erweitert werden.

Fazit

Ob Ihr bezahlte Posts einsetzt oder nicht, dass müsst Ihr alleine für Euch entscheiden. Ihr kennt die Ziele welche Ihr mit Eurem Blog erreichen wollt und so müsst Ihr auch die Konsequenzen von Euren Handlungen selber tragen. Ihr könnt immer davon ausgehen, dass es da draussen Leute gibt, die Euer vorgehen als falsch empfinden und das Blog boykottieren und den Feed kündigen.

Natürlich sind die Tipps nicht vollständig und schon gar nicht abschliessend. Ich denke da draussen gibt es noch weitere gute Hinweise wie man mit bezahlten Beiträgen vernünftig umgehen kann. Ich würde mich freuen wenn ich viele von Euren Meinungen, Erfahrungen und Hinweise in den Kommentaren finden darf.